Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

26.07.14

Glücksmomente dieser Woche




Habe gerade bei Eva über diese tolle Idee von Pünktchen und Viktoria gelesen,sieh Bild oben,und finde sie so toll,das ich auch mitmachen möchte. Danke an euch beide.Ich finde gerade in der Situation in der wir und die Welt uns gerade befinden,mit dem Krieg und Terror sollten wir wirklich einen Moment inne halten und uns auf die Dinge besinnen,die uns gut gelungen sind oder über die wir uns gefreut haben.
Hier sind also meine 5 Glücksmomente der vergangenen Woche:

1. Endlich mit mir im Reinen
hatte diese Woche wieder einen fiesen Durchhänger und habe mich wieder aufgerappelt und versucht das Ganze positiv zu sehen und es hat geklappt.Habe das Gefühl,wie es im Moment ist,ist es gut und habe meinen Rhythmus wieder gefunden und darüber freue ich mich.
2. mein Gewicht
die Waage zeigt nach unten,ich versuche mal wieder mein lebe leichter Programm an zu wenden und es gelingt mir schon ganz gut.Das 3 Mahlzeiten Prinzip funktioniert von Tag zu Tag besser.
3. Das erste Lehrjahr ist geschafft
Leo hat schon sein erstes Lehrjahr geschafft und sein Zeugnis ist auch gut ausgefallen
4. Balkon umgestaltet
Ich habe es geschafft,den Balkon um zu gestalten ohne neue Blumen kaufen zu müssen,nur mit Blumen aus dem eigenen Fundus.Darauf bin ich sehr stolz.


5. Endlich Sommer
Ich freue mich,endlich ist Sommer,laue Abende auf dem Balkon,Eis essen,Sangria trinken,Sternenhimmel,kurze Kleider,Sandalen,der Duft nach Sommerregen und vieles mehr.

So ,das waren meine 5 Glücksmomente diese Woche.

24.07.14

Alles gut


Ich schicke euch einen lieben Gruß zum Abend.Nachdem etwas turbulenten Start  und einem Durchhänger vorgestern und  gestern Abend(da hätte ich alles schmeißen können,meine armen Männer,die mal wieder den Kübel abbekommen haben.) ;Hallo ihr 3,Sorry,war nichts gegen euch ; läuft nun wieder alles in ruhigen Bahnen.Bin diese Woche schon 2 mal beim Sport gewesen. Im Haushalt wurde schon eine Menge abgearbeitet.Morgen wird der Balkon etwas aufgeräumt und die verwelkten Blumen entfernt.Neu gepflanzt  wird erst Anfang September,da es sich in der Urlaubszeit nicht lohnt.Nun ist meine Kreativität gefragt,da ich den Balkon auch nicht so "nackig" lassen möchte,Doch ich denke mir fällt schon etwas ein.Unsere Unterlagen für Dresden und das Informationspaket sind gekommen,nun werde ich mal ein schönes Programm planen,das auch nicht zu voll gepackt sein darf.Ein paar Karten wurden auch schon gebastelt und das Kalenderblatt für August befindet sich in der Warteschleife.Heute habe ich mir einen Friseurtermin für nächsten Mittwoch gemacht,sehe auf dem Kopf aus wie ein wildgewordener Handfeger.
Gerade läuten die Glocken den Abend ein und erinnern mich daran,das ich zum letzten Mal für heute in die Küche sollte.Also tue ich das jetzt.
Gute Nacht,bis bald.
Pippi

20.07.14

Schon wieder Sonntag



Die Zeit,sie eilt im Sauseschritt und wir sausen mit.So ähnlich gibt es ein Zitat von Wilhelm Busch.Genauso empfinde ich es im Moment.Ehe man sich umdreht ist schon wieder eine Woche rum.Noch 10 Tage und der August beginnt,dann hoffe ich das es mal ein wenig ruhiger wird.Im Augenblick stehen noch ein paar Dinge an die erledigt werden müssen,vor allem Behördengänge.Die sind einfach nur nervig,sind aber nicht zu ändern.Unser Urlaub in Bad Zwischenahn ist in trockenen Tüchern,wir haben auch schon eine Anzahlung geleistet.Gestern haben mir dann die beiden anderen Männer eine Überraschung gemacht,von meinem Mann bekam ich ein T-Shirt geschenkt und der Leo will mich in seinem Urlaub zum Essen einladen,als Dankeschön,das ich immer mit ihm in der Nacht aufstehe.Sind doch liebe Kerle,alle 3. Außer auf die Woche in Bad Zwischenahn mit dem Seb. freue ich mich erstmal auf 3 Tage Dresden mit dem Lauffreak.Wir beide feiern nämlich im August Silberhochzeit.25 Jahre verheiratet,das hat schon etwas;kennen tun wir uns schon länger,28 Jahre.Manchmal kann ich es kaum glauben.Was haben wir nicht schon alles erlebt,man könnte Bücher damit füllen.Gestern habe ich schon damit begonnen etwas für meinen lieben Mann vor zu bereiten.
Dann habe ich es diese Woche endlich geschafft  mit der Gestaltung meines Vortrages im Frauenkreis zu beginnen,den ich im Oktober halte.Das Thema ist "Lob der tüchtigen Frau" aus Sprüche 31.So war ich auch etwas kreativ.Donnerstag waren wir zur Lesung ,der Matthias P. Gibert hat aus seinem neusten Krimi "Müllhalde" gelesen,ein wirklich empfehlenswertes Buch.Eigentlich wollten der Seb. und ich gestern zum Kunstrundgang,den Studierende der Kassler Kunsthochschule jedes Jahr anbieten,doch es war uns definitiv zu heiß.
Heute steht chillen auf dem Programm.Gegen Abend gibt es leckere Hähnchen mit Salat und selbstgebackenem Brot.Ich habe nämlich die Brotbackmaschine wieder aus dem Schrank geholt.Zur Zeit ist sie schon wieder im Einsatz.
Bevor ich wieder in die Küche entschwinde,werde ich ein wenig lesen.

Pippi


                                         
                                 
                               





 

12.07.14

Eine verrückte Woche





                                   
 
Mit diesen beiden Bildern möchte ich euch heute willkommen heißen.Mit ihnen wurde quasi eine neue Ära eingeläutet,sie heißt "Pippi lebt ihren Traum".Ich habe mir nämlich ein Beispiel an Karla Meierson :) genommen und mir gedacht,was die kann,kann ich auch.Inspiriert zu dem ganzen hat mich eine liebe Bloggerkollegin,die Eva von "der ganz normale Wahnsinn" mit ihrem Post über den Mut.
Doch der Reihe nach.Die Woche fing ja mit Sebs. Prüfung an,ich schrieb ja schon darüber,dann kam der Glückstreffer mit dem 3. Ausbildungsjahr bei einem großen Kaufhaus;das ist jetzt hieb- und stichfest.Das waren solche einschneidenden Erlebnisse für mich,das ich erstmal total geschockt war.Ich habe mich riesig gefreut für meinen Sohn,da er ja eine Behinderung hat zählt so etwas doppelt,zu Mal er in eine Behindertenwerkstatt abgeschoben werden sollte.Aber er hat es allen gezeigt und ich bin echt beeindruckt von seinem Kämpfergeist.Ich habe natürlich immer an seiner Seite gestanden,der Rest der Familie natürlich auch,doch ich stand an der Frontlinie. Das bleibt nicht ohne Folgen und so merke ich,das ich ganz schön kaputt bin,besonders wo allmählich die Anspannung nachlässt.Was also tun? Da ich auch eine Kämpfernatur bin,habe ich diese beiden Erlebnisse zum Anlass genommen,auch für mich etwas zu ändern.Angefangen habe ich schon vor langer Zeit,genau genommen vor 10 Jahren,als ich mit den Jungs zur Mutter-Kind-Kur war.Nur das Durchhalten klappte nicht immer und so ging es oft 4 Schritte nach vorne und 3 zurück.Nun habe ich bei mir gedacht,wenn der Seb es geschafft hat seinen Weg zu gehen und sich durch zu kämpfen,auch wenn es ihn viel Kraft gekostet hat,dann schaffst du das doch auch.Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt und somit führten mich die ersten Schritte in den Bastelladen und ich habe  mir Material gekauft um Karten zu kreieren.Das erste Ergebnis seht ihr oben,es ist die Geburtstagskarte für meine Freundin.Dann habe ich diese Woche bewusst meinen Haushalt etwas brach liegen lassen und mich auf Dinge konzentriert,die mir Spaß machen und so wurde Marmelade gekocht,Kirschmarmelade auf Wunsch eines einzelnen Herrn;den ich gerne erfüllt habe und Kuchen gebacken,einen Käsekuchen.Das Rezept fand ich auf einer Müslipackung,einen Krümelboden aus Müsli mit Butter und einer Creme aus Frischkäse,Eiern,Zucker und Kakao.Ich selber habe noch nicht probiert,doch Leo und Lauffreak schmeckte er gut.
Gestern hatte der Seb. dann spontan die Idee ob wir beide nicht zusammen wegfahren wollen zur Erholung und Belohnung für die ganzen Mühen.Nach kurzem Zögern habe ich zugesagt.Nach einer längerfristigen Suche haben wir uns für Bad Zwischenahn entschieden,eine Anfrage geschickt und heute das Ganze eingetütet.So geht es im August für 6 Tage in die Jugendherberge Bad Zwischenahn ans Zwischenahner Meer.Außerdem hat mein lieber Sohn heute noch ein wenig recherichert und wir werden sogar einen Tagesausflug nach Borkum unternehmen,die Fähre wurde auch heute schon gebucht.
Nach der ganzen Aufregung ging tat der Besinnungstag im Forum St.Michael richtig gut.Er stand unter dem Motto:"Denn dein Leben ist so reich,achte darauf!".  Es wurde getanzt,wir haben Geschichten gehört,eine Traumreise unternommen,diese in einem Bild umgesetzt,lecker zu Mittag gegessen in einem wunderschönen Lokal;einer ehemaligen Kirche; anschließend folgte ein Spaziergang in unserer herrlichen Karlsaue,dann wieder geistliche Impulse,eine Kaffeepause,Malen,Tanz und zum Abschluss eine Meditation in der wir aufgefordert worden unsere innere Schatzkiste an zu schauen und Veränderungen dort vor zunehmen.Wir sollten Altes entsorgen und uns versuchen für neues zu öffnen,damit auch Gott wieder einen Zugang zu uns hat.Diese Erkenntnis sollten wir in unseren Alltag mitnehmen.Es war ein sehr bewegender Tag für mich,der mich auch etwas angestrengt hat.Die Meditationen fielen mir nicht leicht und es sind einige verschüttete Ding wieder zu Tage gekommen.In mir ist vieles in Bewegung geraten und ich glaube es wird noch einiges nachschwingen.Doch alles in allem war es ein schöner Tag mit vielen neuen Impulsen.Zum Abschluss zeige ich euch mein Bild,das heute bei diesem Tag entstanden ist.



09.07.14

Ein Lebenszeichen

Ich bin auch noch da.Nur war es in letzter Zeit ziemlich aufregend bei uns und so bin ich nicht zum Schreiben gekommen.
Unser Seb. hatte am Montag mündliche Prüfung und mit Bravour bestanden.So wie es im Augenblick aussieht,steht er kurz vor der Unterschrift bei einem großen Kaufhaus,wo er dann das dritte Lehrjahr macht und dann nächstes Jahr Einzelhandelskaufmann ist.Freitag ist der Termin zur Unterschrift.Ich glaube es erst,wenn ich den Vertrag vor der Nase habe.Nun gibt es viel zu erledigen und einige Ämter ab zu klappern,Formulare,Anträge ausfüllen usw. Ich habe das Gefühl,mein Leben fährt Achterbahn.Wer hätte das gedacht,unser besonderes Kind hat es allen gezeigt.Laut Amt sollte er in eine behinderten Werkstatt und jetzt hat er seinen Abschluss als Verkäufer mit der Note 2 gemacht und macht noch weiter.Ich sage nur Chapeau mein lieber Sohn,von dir können wir "Normalos" eine Menge lernen.Was hat er gekämpft und sich durch gebissen,aber er ist immer dabei geblieben und hat nicht aufgegeben.Mehr kann ich im Moment nicht schreiben,bin zu aufgeregt und mein Alltag wartet auch noch.Gleich besuche ich die Bastelzentrale,bin dabei eine Karte für meine Freundin zu gestalten,sie wird nächste Woche 70. Am Samstag kann ich mal Luft holen,bin wieder zum Besinnungstag,mit dem Thema "Denn dein Leben ist so reich.achte darauf!" Es wird gemalt,getanzt und meditiert,ich freue mich schon sehr darauf.
So ihr Lieben bis bald.
Eure etwas zerupfte Pippi

28.06.14

Kasselsteig die 3.

Heute war nun die 3.Etappe des Kassel - Steig an der Reihe.Es ging von Mönchehof nach Rothwesten.Vom Bahnhof führt uns der Weg an der neugotischen Kirche und der Skulptur eines sitzenden Mönches vorbei  durch Mönchehof hinein in die Natur. Die Skulptur erinnert an die Geschichte und Entstehung des Ortes,der erstmals 1500 n.Chr. als Mönchehof erwähnt wurde.


Nach einer Weile erreichen wir eine kleine Anhöhe,von dort haben wir eine herrliche Aussicht in die Ferne und die Stadt Vellmar.




Unser Weg führt uns über Felder,vorbei an Hecken,bergauf und bergab zur Vellmarer Höhe.Hier bietet sich dem Auge ein phantastischer Blick auf Vellmar,Kassel und den Ort Hohenkirchen mit seinem charakteristischem hohen Kirchturm.

















Durch eine malerische Landschaft geht es weiter,wieder bergauf und bergab.Das Auge bekommt sehr viel zu sehen,es geht an einem Reiterhof vorbei,links und rechts säumen riesige Felder den Weg.Auf der Hochfläche "breiter Stein" haben wir einen tollen Ausblick auf Vellmar und in der Ferne bis in die Söhre,die Baunsberge,die Bergkuppen des Habichtswaldes,den Dörnberg mit den Helfersteinen,den Hangarstein,den Schreckenberg und Schartenberg.

                                                                                             
                                                                                                                                                   
 
Unsere Wanderung geht bergab und kreuzt irgendwann den Eco Pfad,er ist eine zeitlang unser Begleiter und gibt uns auf einigen Informationstafeln interessante Erläuterungen zur Siedlungsgeschichte von Simmershausen


 

So allmählich merke ich meine Beine,immerhin liegen schon ca. 7 km hinter uns; der Magen knurrt ebenfalls,nur leider keine Ruhebank in Sicht.Also bewege ich mich mühsam weiter und plötzlich öffnet der Himmel auch noch seine Schleusen.Da aufeinmal in der Ferne,die Rettung: ein Baum und eine BANK!!!!
Nocheinmal alle Kräfte mobilisiert und dann sinke ich auf die Bank. Der Lauffreak,als wahrer Gentlemen baut uns einen Regenschutz aus seiner Jacke und meinen Stöcken. An einander gekuschelt essen wir unser Proviant,warten das der Regen aufhört und genießen trotz allem die Aussicht.

Gestärkt setzen wir unseren Weg fort.Wir kommen an einer Obstbaum Anpflanzung vorbei,es ist eine so genannte Baumpatenschaft,eine interessante Sache.


                                                                   
 

Über den Teil einer alten Handelsstraße,dem Helleweg gehen wir in Richtung Simmershausen.Nachdem wir den historischen Ortskern passiert haben führt uns der Kassel-Steig steil hinauf zum Häuschenberg,auf dessen Spitze sich eine Sternwarte befindet. Von hier hat man wieder einen phantastischen Ausblick.


 
Jetzt läuft man mal wieder bergab,vorbei an Gut Winterbüren Richtung Rothwesten.Auf einer malerischen Alle wandern wir bis zu einer Landstraße und geniessen rechter Hand wieder einen herrlichen Blick in die Ferne.





Nachdem wir die Straße überquert haben geht es leicht bergan;stöhn, bis zum Waldrand.nun haben wir das Areal erreicht,wo sich die ehemalige Fritz.Erler-Kaserne befand und geniessen noch einen letzten wunderschönen Blick auf Kassel ,über das Kasseler Becken und das nordhessische Bergland mit den vielen Basaltkuppen.Leider war es heute ziemlich bewölkt.






Jetzt gehen wir Richtung Ortschaft und erreichen nach ein paar Metern unser Ziel,die Haltestelle Raiffeisenbank,wo wir in den Bus der Linie 40 einsteigen,der uns zurück nach Kassel bringt.
Es war wieder eine landschaftlich sehr abwechslungsreich Tour mit einigen Höhen und Tiefen und vielen interessanten Informationen.Für mich persönlich zum Teil anstrengend aus verschiedenen Gründen.Zum einen hatte ich mich zu warm angezogen und zwischendurch brannte einem die Sonne auf den Pelz. Dann der Regenguss,nun war man patschnass.Außerdem waren die Ruhebänke sehr ungleichmäßig verteilt,am Anfang mehrere hinter einander und dann kilometerweit nichts.Dann liegt noch eine unruhige Woche hinter mir mit allerlei Aufregungen und ich hatte mir eine leichte Erkältung eingefangen.Ich habe schon zum Lauffeak gesagt,dieser Kassel-Steig ist mein persönlicher Jakobsweg,doch ich werde ihn bezwingen;nicht er mich.Heute hat sich auch mal wieder bewiesen; das wir beide in jeglicher Hinsicht ein besonders Paar sind.Der Lauffreak ist 5 Jahre älter als und doppelt so fit wie ich;was meinte er heute,vom Alter fast 60,aber im Geist wie 16.Und was macht er Morgen,na 3 mal dürft ihr raten: Genau er joggt in Breuna 10 Kilometer.Da sagen wir jetzt mal gar nichts dazu.
Nun wartet die nächste Etappe auf uns.









                                                                         
















                                                                                                                                                                                                         

19.06.14

"...und der 2.folgt zugleich"

Wir haben es schon wieder getan,sind nämlich gewandert.Ich schrieb ja schon,mein Ehrgeiz ist geweckt.Also wurde gestern die 2. Etappe vom Kassel-Steig in Angriff genommen.Nur waren wir gestern besser vorbereitet,der Lauffreak hatte uns das Buch und die Karte eingekauft.Ich hatte mir dann schon mal vorab die Streckenbeschreibung durchgelesen und so gerüstet ging es los.Das Wetter war so mittelmäßig,leider wieder ziemlich bewölkt und zum Schluss fing es an zu regnen,aber da waren wir schon fast am Ziel.
Unsere Wanderung startet diesmal in Ahnatal-Weimar und führte uns nach Mönchehof-Espenau. Als wir in Weimar aus dem Zug stiegen begrüßte uns am Bahnhof sofort das Kassel-Steig Zeichen und wir folgten ihm unauffällig.Der Weg führte kurz durch eine Wohnsiedlung,dann ging es in die Natur.Vorbei an einer Gänseschar ,einer Kuhherde und einem arbeitenden Bauer ging es über Feld und Flur,bergauf und bergab.Ach ja,Schafe haben wir auch noch gesehen in der Ferne.Saftige Obstbäume säumten den Weg,wir haben auch mal gekostet,sehr lecker die Kirschen.Zwischendurch wurde eine Pause eingelegt,einmal zur Information und einmal um neue Kräfte zu tanken.Es ging wieder durch schmale Pfade,dichte Wälder und einem verwunschenen Teich vorbei.Wir haben dann auch noch einen Abstecher zum Stahlberg gemacht und uns die Laubschlucht angesehen,es war praktisch eine Abkürzung,da wir über den Berg sind statt herum.Auf der letzten Etappe sind wir durch die Siedlung Schäferberg gelaufen,die im 2 Weltkrieg eine leider sehr traurige Rolle gespielt hatte,hier waren die Zwangsarbeiter untergebracht,die in den Henschelwerken arbeiten mussten.Dann wanderten wir durch den Friedhof "Waldesruhe",eine Art Friedwald.An den Bäumen waren Namenschilder der Verstorbenen angebracht,hin und wieder standen Blumenschalen dort oder lagen Holzkreuze aus Ästen am Boden.Als wir den Friedhof durchquert hatten knurrten unsere Mägen hörbar und wir machten erstmal Rast.Unsere Ruhebank stand mit Blick auf Mönchehof und so hatten wir das Ziel schon vor Augen.Nach der Stärkung ging es dann in Richtung Bahnhof.Als letzte Sehenswürdigkeit kamen wir am Glockenteich vorbei,dem schon oben erwähnten verwunschenem Weiher.Ein sehr idyllischer und romantischer Ort.Man kann sich hier sehr gut Feen,Kobolde,Waldelfen oder auch den Froschkönig vorstellen.
Nach ca. 15 km erreichen wir müde,aber sehr stolz es wieder geschafft zu haben; unser Ziel,den Bahnhof Mönchehof-Espenau.Wir haben diesmal nur eine kleine Meditationschleife gedreht.
Fazit ist: Wanderung diesmal besser gelungen,Spaßfaktor hoch und wir bleiben dabei. Demnächst wird die 3. Etappe erwandert.