Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

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15.02.16

Ich faste dann mal

Dieses Jahr wird es ernst.
Pippi fastet.Und der liebe Ehemann auch,nur nicht so streng

Wie alles begann.
Eigentlich mit meiner Schulter,bzw. das schon wieder ein Körperteil nicht so funktionierte wie es sollte.Diagnose war dann Verschleißerscheinungen hauptsächlich in der Halswirbelsäule und Sehnenreizung in der Schulter.Pippi bekommt also Krankengymnastik.Dort werden erstmal alle Verspannungen und Blockaden bearbeitet.Dann beginnt Pippi einen Präventionskurs Faszientrainig für Anfänger.Dort stellte sie fest,wie eingerostet sie ist und das irgendwas im Verhältnis Größe und Gewicht in Schieflage geraten ist.
Um es kurz zu machen,Pippi fühlt sich einfach nicht gut, nein gar nicht gut.

Was dagegen tun??????
Nach reiflicher Überlegung und etlichen Kämpfen mit dem Schweinhund(der Kerl ist wieder da) musste ich zähneknirschend mir selber eingestehen,so geht es nicht weiter.Pippi wiegt definitiv zu viel,so jetzt ist es raus.Und genau das ist die Ursache dafür das meine Gelenke streiken,wer will schon immer soviel Ballast mit sich rum schleppen.Die Müdigkeit,die fehlende Energie usw ,alles hängt damit zusammen.Doch schon wieder irgendein Abnehmprogram,mehr Sport,mehr Trinken,och nee,wie ätzend!!!!!!!!!! Hatten wir doch schon alles,täglich grüßt das Murmeltier.Nein,Lust hatte ich darauf wirklich nicht.Doch worauf hat man schon Lust,also Problem erkannt,nein eine neue Aufgabe bekommen,die es zu lösen gilt.Pippi erstmal im Internet herum gesurft.Nun wurde geplant,Pippi`s Hobby,haha. Mein lieber Mann meinte dann,mache doch wieder "gemeinsam leichter",das  hat dir doch schon damals geholfen.Gute Idee,nur Pippi hat die Unterlagen entsorgt und das Programm existiert nicht mehr.Also Pippi den Kopf bemüht und es ist mir auch wieder vieles eingefallen.Jetzt brauche ich so zu sagen Starthilfe.Nun kommt das Fasten ins Spiel.Bei "Vivat",einem christlichen Verlag wurde ich durch den Newsletter auf die Fastenzeit aufmerksam gemacht und verschiedene Produkte dazu.Dort bin ich auf die Fastenkur nach Hildegard von Bingen getroffen.Um diese bin ich schon letztes Jahr immer herum geschlichen.Dieses Jahr habe ich mich dann entschlossen und Nägel mit Köpfen gemacht.Kurzerhand wurde das Gesamtpaket bestellt.
Letzte Woche  wurde es geliefert und erstmal skeptisch von mir beäugt.Ich dachte so bei mir:"Mensch Pippi,worauf hast du dich da wieder eingelassen."Unterstützung bekam ich vom Zbyszek,der ganz spontan sagte:"Ich mache mit."Auch Lennart meinte:"Ein Tag kann ich es auch mitmachen." Hach,habe ich nicht tolle Männer!!!!!!!!
Heute ging es nun los.Tag 1 von 5 Tagen,solange will ich es durchhalten.


Das ist die gesamte Palette für die kommenden 5 Tage.Sieht doch sehr lecker und gesund aus,nicht wahr?
Los ging es mit einem leckeren Frühstück.Dazu wurde Habermus,das sind Dinkelflocken mit Rosinen und Apfelstückchen mit Wasser aufgekocht und kurz ziehen gelassen Als Topping  1 Apfel.Als Getränk eine Tasse Fastentee.Kaffee ist nicht erlaubt.Naja,ich habe mir ein winziges Schlückchen gegönnt,war vom Leo übrig.

Vormittags gab es nichts außer jede Menge Tee. Mittags Fastensuppe.Nachmittags einen Apfel,  Salbeitabs und Tee.Abends wieder Fastensuppe und als Highlight des Tages 2 Dinkelkekse.

Wie geht es mir?
Heute habe ich schon die verschiedtesten Gefühle gehabt.Morgens noch ganz zuversichtlich,auch nicht müde.Der Kaffee hat mir erstaunlicherweise nicht gefehlt.Nach dem Frühstück habe ich mich sogar ganz gut gefühlt.Dann kam so ein gehetzt sein auf und Druck,fühlte sich nicht gut an.Unter der Dusche fasste ich den Entschluss,die Woche bringt dir nur etwas,wenn Körper und Geist im Einklang sind.Daher wurde der Wochenplan abgehängt,Pippi wird sich jetzt bewusst auf jeden einzelnen Tag konzentrieren.Im Vormittag bin ich zum Sport gegangen,das klappte auch prima.Mittags dann,Hunger !!!! Erstmal getrunken,Tee mit Quittensaft.Schmeckt und hilft.Nachdem ich die Suppe gekocht  und auch gegessen hatte  natürlich,kam ein kleiner Durchhänger.Kollege Schweinhund musste ebenfalls seinen Senf dazu geben.Pippi war am überlegen ob man nicht vielleicht doch etwas ändern könnte,nur Suppe und das 2 mal am Tag.Kurz ein kleines Tief.Dagegen hilft ein Mittagschlaf,dachte ich.Nachdem Aufstehen und dem kargen Nachmittagsnack wurde es auch nicht besser.Das ging so bis nach dem Abendessen.Doch mein lieber Mann motivierte mich.Im Moment geht es wieder besser,die Kekse haben gut getan.Es sind zwar immer noch so leise Zweifel da,doch ich hoffe,das es morgen besser wird.Der 1. Tag ist immer der schwerste.

was bringt es?
Kann ich jetzt noch nicht sagen.Laut Broschüre soll das Hildegard-Fasten den Stoffwechsel entlasten und den Organismus bei der Regeneration unterstützen.Es hat nichts mit Hungern oder Mangelernährung zu tun.Es geht um maßvolle gesunde Ernährung und darum sich nicht übermäßig mit Nahrung voll zu stopfen.Gleichzeitig ist es auch eine Kur für den Geist,es soll gegen Stress helfen und mehr Freude und Energie bringen.

Fazit des 1 Tages:

Ich bin stolz es geschafft zu haben.Im Großen und Ganzen fühle ich mich gut.Alles noch etwas ungewohnt.Außerdem fühle ich mich leichter,heute Abend habe ich keinen Hunger.Ich kann mir gut vorstellen,das mir die Fastentage helfen werden,sowohl seelisch als auch körperlich.

In diesem Sinne euch einen entspannten Abend und bis Morgen.

eure Pippi

24.01.16

Leben im hier und jetzt

Es ist Sonntagabend,das Wochenende ist vorbei und es liegt eine neue Woche vor uns.
Es war irgendwie ein komisches Wochenende,es hinterlässt so ein diffuses Gefühl der Leere.So als ob man etwas verpasst hätte.Zu lange geschlafen,zu viel ungesundes gegessen,kein Bewegung,die Zeit mit unnützen Dingen;wie stundenlang am PC gezockt; verplempert.Das Wetter auch zum Abgewöhnen,gestern zu glatt zum rausgehen,heute grau und trüb,auch kein Wetter zum Spazierengehen.Erholt? Nicht wirklich.
Heute Nachmittag kam ich mir wie ein Kleinkind vor,ich war so richtig brammelig,mir war langweilig und ich hatte keine Lust zu garnichts.Es ist schon komisch,auf der einen Seite beklagt man sich,ich habe keine Zeit um diese oder jenes zu machen ; dann hat man Zeit und weiß nichts damit an zu fangen.Ich wollte dann mal wieder journalen,habe dazu in alten Ausgaben der "Lydia" herumgestöbert um nach Material zu suchen.Bin dann auf ganz interessante Artikel gestoßen,die ich mir erstmal durchgelesen habe.Auf einmal waren da Impulse,die mich wieder zum Leben erweckt haben.In der Lydia 2/2015 fand ich den Artikel "Endlich Schluß mit irgendwann" der mir richtig einen Spiegel vorgehalten hat.Die Autorin Rachel Macy Stafford berichtet darin wie sie gelernt hat, ihr Leben nicht mehr von E-Mails,To Do Listen und Smartphones bestimmen zu lassen.Die Kernaussage dieses Artikels war,das wir uns alles mögliche aufbürden,irgendwann unter dieser Last zusammenbrechen und uns dann fragen,wie wir das alles schaffen.Wir schaffen das, indem wir unser Leben verpassen.Doch wir haben es in der Hand und können Umkehren durch Veränderung unseres Lebensstil.Dafür müssen wir uns nur hinsetzen,durchatmen und uns fragen,was wir wollen.Dann mit kleinen Schritten auf unser Ziel hinarbeiten.
Dieser Artikel ist aus ihrem Buch      "Der Tag,an dem ich aufhörte,Beeil dich,zu sagen"(Ullstein Verlag).
Daher habe ich beschlossen die vor mir liegende Woche unter das Motto zu stellen:

Leben im Hier und Jetzt!!!!!

Ach ja,journalt habe ich dann auch noch zu 1. Samuel 17,37.:"Und David sagte weiter:Der Herr,der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet,wird mich auch aus der Gewalt des Philisters retten."

Nun wünsche ich euch allen eine gute Nacht und
Guten Wochenstart

eure Pippi

03.01.16

Nur ein Stück Fleisch?????

Genau diese Frage stellte mir mein Sohn heute beim Mittagessen.

Was war passiert?Eigentlich nichts besonders,außer das es zum Mittagessen nur ein Stück Fleisch für jeden gab.Jetzt denkt ihr bestimmt,was ist denn daran so besonders,reicht doch.
Ja,ihr habt recht ,es reicht.Doch diese Frage löst dann eine sehr interessante Diskussion aus.Es blieb nicht bei der einen Frage.Es ging weiter.Ich erwähnte dann,das als Ausgleich zum Mittag es Abends Weißwurst gäbe.Mein Sohn:"Toll,ich esse 3!!".Ich:"Hmm,ich habe nur 3,für jeden 1."Sohn,schon ganz entsetzt:" Wie nur 1? Das ist ja hier im Moment sehr spartanisch,es ist ja nix im Hause,kaum Käse,2 Sorten Wurst."

Das war dann der Auftakt zu unserer Diskussion.Ich erklärte,warum es so ist.Reste,wir 2 alleine zu Hause,er bei seinem Freund usw.Dann sagte ich,das ich kein Essen wegwerfen würde und somit erst alles aufgegessen werden muß.Dannach gibt es Frisches.Ja so ist das heute.Wir sind sehr anspruchsvoll geworden,nicht nur zu den Feiertagen.Doch irgendwie regt das Ganze auch zum Nachdenken an,genau wie bei uns.Wir kamen dann vom Essen zum Wetter,zum Klimawandel usw.Ich erinnerte meinen Sohn daran,das er und seine Generation dafür verantwortlich seien,was aus unserer Erde wird.Wir,die ältere Generation haben schon die längste Zeit unseres Lebens hinter uns.Dennoch habe ich das Gefühl,das wir uns mehr Sorgen machen und überlegen was wir tun können,als die Jungen.
Sein Credo, und damit ist er nicht alleine." Was kann ich schon tun?Wenn ich weniger Fleisch esse,weniger Auto fahre usw. ändert sich doch nichts." Tut es doch!!!
Schon Mahatma Gandhi sagte: "Sei du die Veränderung,die du dir wünscht für diese Welt."
Wenn jeder einzelne nur eine Kleinigkeit in seinem Leben,seinem Alltag verändert ergibt es zum Schluss eine große Menge.

Parallel dazu stand in meinem Kalender(ich berichtete schon davon) heute vom Salz der Erde.Jesus sprach davon."Ihr seid das Salz der Erde."(Math,5,13)
Es ist nicht nur ein Auftrag für Christen,nein er ist an alle Menschen gerichtet,auch an uns.
Wir sollen ein Salzkorn sein,wir können Würze sein im Leben,im Alltag der Welt.
Mein Reden,mein Handeln,mein Denken kann etwas bewirken.
Wenn viele Menschen so denken,dann können sie die Menschen zum Umdenken und Mitgehen bewegen,die sich :"Was geht es mich an und da kann man nichts machen." auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Hiermit schließt sich der Kreis,es war also kein Zufall,das es heute Mittag nur 1 Stück Fleisch gab.Es war ein Zeichen von oben,aus der "Chefetage".Es war meine Aufgabe,ein Salzkorn zu sein und das Leben meiner Familie damit zu würzen.Nun habe ich es auch an euch weitergegeben.Vielleicht wollt auch ihr ein Salzkorn sein.Es kann eine Anregung sein,diesen Satz in seinen Alltag zu intrigieren und ihn zu leben.Es lohnt ein Versuch,wir haben nur dieses eine Leben und diese eine Erde.



Mit diesem Satz verabschiede ich mich und wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche.

eure Pippi

09.11.15

Sorgfalt

Guten Morgen am Montag.
Auch diese Woche steht unter einem bestimmten Motto.Es geht weiter mit den Lebensregeln von Papst Johannes XXIII.
Das Motto für die kommenden 7 Tage lautet:

2. Sorgfalt

Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem
Verhalten:
Ich werde niemanden kritisieren;ja ich werde nicht danach streben,die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.

Puh,was für eine Herausforderung.Wie schnell sind wir doch dabei unsere lieben Mitmenschen für ihr Verhalten,Ausehen,Tun oder Nichttun zu verurteilen.Wehe ,wenn jemand nicht so denkt oder handelt,wie wir es von ihm erwarten.Wie schnell fallen dann verletzende Worte,es gibt Widerworte und schon ist man mittendrin im Kreislauf des verurteilens und beurteilens.

Passend dazu las ich heute Morgen im Novemberbrief von Anselm Grün "Einfach Leben" einen Artikel über das Verurteilen.Es wurde am Beispiel von Lot aufgezeigt,das wenn man nicht verurteilt sogar unter wilden Tieren wohnen kann.Weiter hieß es in dem Artikel,das auch wir oft das Gefühl haben unter "wilden Tieren" zu leben.Wir sind den Aggressionen unserer Mitmenschen ausgesetzt.Dies geschieht am Arbeitsplatz,in der Nachbarschaft,in der Familie und unter Freunden.Unseren Bitten um Rücksicht verklingen ungehört.Da fällt es schon schwer nicht zu verurteilen.Wir müssen uns abgrenzen und schützen damit wir  keinen Schaden nehmen.Was also können wir tun?

Ich muß bei mir anfangen.Der andere wird sich nicht ändern,wenn ich mich immer mehr in eine feindselige Haltung hineinsteigere.Da kann dann oben genannte Regel zum Einsatz kommen.
In dem Artikel wird vorgeschlagen,ein Experiment zu versuchen indem man eine Woche lang das Verhalten der "wilden Tiere" nicht verurteilt sondern es nur wahrnimmt.Ständiges Ermahnen kommt ja auch schon einer Verurteilung gleich.
Dieser Rat der Mönche ähnelt dem von Lao-tse,der dem" Wuwei",dem Nichthandeln eine große Wirkung zutraut.Verwandlung durch Geschehenlassen.
Also passt alles gut zusammen.
(Quelle "Einfach Leben" November 2015 ein Brief  von Anselm Grün)

Mal sehen,wie ich mit dieser Regel zurecht kommen werde.Leicht wird es nicht werden,vor allem wenn Gegenwind aufkommt.Doch,wie heißt es so schön man wächst mit den Aufgaben.Außerdem habe ich einen Helfer an meiner Seite,Jesus.

In diesem Sinne wünsche ich euch



Regenbogen
eine friedliche Woche
eure Pippi


02.11.15

Leben

Guten Morgen es ist Montag und eine neue Woche beginnt.

Seid ihr schon gespannt was das Motto der Woche bei Pippi sein wird? Ich verrate es euch:

Leben!!!!

Ich habe mir vorgenommen in den nächsten Wochen mich mal den Lebensregeln von Papst Johannes dem XXIII zu widmen.In diesen Lebensregeln geht es um Gelassenheit.Für ihn umfasst Gelassenheit eine Lebenskunst,die man durch tiefen Glauben und ansteckende Lebensfreude bekommt.Wegen seiner Volksnähe wurde er auch "Papa buono genannt..Genaueres zu ihm kann man hier nachlesen.
Gelassen zu sein bedeutet,das man seinen inneren Seelenfrieden findet und in Harmonie mit sich selbst lebt.Das ist eine sehr schwierige Aufgabe,die mit großer Anstrengung verbunden ist und das ganze Leben andauert. Es erfordert stetiges Üben,üben und nochmal üben.Doch lernt man ja bekanntlich nicht aus.
Diese Woche macht nun die erste Regel den Anfang:

1. Leben

Nur für heute werde ich mich bemühen,einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines
Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Hört sich nicht all zu schwierig an,doch gerade das einfachste ist oft die größte Herausforderung.
Gedanken für die Umsetzung habe ich mir nicht gemacht.Einfach losgehen und sehen was passiert.Denn wenn man anfängt zu überlegen verstrickt man sich schon in Zweifeln.Von Zweifeln zu Problemen ist es nicht weit.
Also frohen Mutes voran,mit Gottes Hilfe soll es wohl gelingen.

In diesem Sinne

Schönen Tag
eure Pippi
P.S.verlinkt bei:hier

26.10.15

Schweigen

Guten Morgen, es ist wieder montags-gruesse , somit Zeit für das Thema der Woche.
Was möchte ich mir für diese Woche vornehmen?

Schweigen!!!!!

Genau,ihr habt richtig gelesen.Das Thema dieser Woche lautete:
Schweigen!!!

Ich habe mich gerade für dieses Thema entschieden,weil es sehr schwierig ist im rechten Moment zu schweigen.Es heißt ja nicht umsonst: "Reden ist Silber und Schweigen ist Gold."
Mir persönlich gefällt auch dieser Spruch sehr gut:

Schweigen
Eine Seele ohne Schweigen
ist wie eine Stadt ohne Schutz,
und wer das Schweigen pflegt,
bewahrt seine Seele.
                                      Therese von Lisieux

Wie schnell sind Worte ausgesprochen,Urteile über andere Menschen gefällt.Sie lassen sich nur schwer rückgängig machen.Schon ist das Unheil angerichtet und die Seele ist verletzt,auf beiden Seiten.Da ist es oft besser zu schweigen.Sich in den Mantel des Schweigens zu hüllen um sich zu schützen.Schweigen kann auch manchmal verkehrt sein,keine Frage.Es gibt auch Dinge,Ereignisse,Erlebnisse und Taten,die dürfen nicht verschwiegen oder totgeschwiegen werden.Mir geht es darum,das man sehr oft,den Mund zu schnell auf macht und zack,ist ein Wort oder Satz gesagt,den man hinterher bereut.Oder auch dieses sinnloses Schwafeln,nur um des Reden willen.In unserer Zeit wird immer stundenlang geredet,beredet,zerredet und zum Schluss kommt nur noch ein Brei aus Worten dabei herum.Jeder hat eine Meinung zu allem,egal,Hauptsache man gibt seinen Senf dazu.Ob im Kleinen oder Großen,Privat oder Beruflich,in der Familie,unter Freunden es wird geredet,geredet und geredet.Wie oft hört man den Satz:"Nun lass mich doch auch mal was sagen."Manchmal,wenn ich unterwegs bin ,Einkaufen zum Beispiel spielt sich oft folgender oder ähnlicher Dialog vor meinen Ohren ab :

Mama: "was willst du heute essen?
Kind." den Joghurt von Firma xyz"
Mama:"Nein,das ist kein richtiges Essen.Wollen wir vielleicht Blumenkohl essen?"
Kind: "Nein,ich will den Joghurt."
Mama."Blumenkohl ist so gesund,ich mache noch Frikadellen dazu."
Kind." Nein,nein ich willlllllll Joghurt:"
Mama(schon etwas genervt):"Nein keinen Joghurt oder vielleicht zum Nachtisch?"
Kind(genervt,weint):"Nein,nein,nein ich willlllll Joooooghurt!!!!!"
Mama(genervt,wird laut):"Jetzt  ist Schluß!Hör auf zu heulen!Es gibt Blumenkohl und Frikadellen!
Kind(heult,schreit):"Ich will Joooooooooghuuuuuuuuurt."

Hättest du doch geschwiegen,Mama. Ach ja,es sei noch erwähnt besagtes Kind ist so 3 oder 4 Jahre alt.Nein,kein Kommentar dazu.Schweigen,jeder denkt sich seinen Teil im Kopf.
So ist es mit dem Schweigen und Reden.Warum fällt es den Menschen nur so schwer zu schweigen.Ganz einfach,es ist Imponiergehabe,Stolz,Eitelkeit,Rechthaberei,Egoismus usw.
Wie einfach wäre das Zusammenleben von Menschen,wenn jeder den anderen achten und respektieren würde.Einfach mal denken: "Ich bin ich und du bist du.Wir sind zwar unterschiedlicher Meinung,aber wir brauchen nicht auf unserm Standpunkt zu beharren."Und schweigen,nichts mehr.Einfach sagen:"Ich sehe es anders als du,aber ok."Stattdessen werden alle Register gezogen und schweres Geschütz aufgefahren.Dann  werden zusätzlich noch alte,längst verstaubte Dinge aus der Mottenkiste geholt und ab geht das Maschinengewehr der zum Teil bösen Worte.Wie oft habe ich das schon selbst erlebt und leider auch praktiziert,Asche über mein Haupt.
Ich möchte das nicht mehr.Es macht krank ,schlaflos,müde,verbittert,einsam und raubt einem die Lebensfreude.Ich brauche das auch nicht,wenn ich mir ins Gedächtnis rufe,das alle Menschen Geschöpfe Gottes sind.Es gibt Menschen die sind mir sympathisch mit denen bin ich gerne zusammen.Dann sind da die schwierigen Menschen mit denen ich nichts anfangen kann und die mir auch Kraft,Zeit und Nerven rauben.Um die mache ich einen Bogen und versuche mich erst garnicht auf Gespräche oder Diskussionen ein zu lassen.Das ist immer der schwierige Teil im Leben.Gerade diese Menschen schaffen es oft,das man dann statt zu schweigen verbal austeilt.Aber auch diese Menschen sind Kinder Gottes.Er hat sie uns an die Seite gestellt,damit wir durch sie lernen.Das pure Leben halt mit all seinen Facetten und wir sind immer wieder neu herausgefordert.Es gibt immer wieder neue Aufgaben und jemanden der uns dabei hilft sie zu meistern,Gott sei Dank.
Darum werde ich diese Woche ganz bewusst auf meine Worte achten und oft ganz einfach
Schweigen.

Nun wünsche ich euch

Guten Wochenstart
eure Pippi


19.10.15

Zeit für mich


Guten MorgenEs ist  montags-gruesse  und eine neue Woche beginnt.Ich weiß noch nicht wie sie sein wird und was sie bringen mag.Doch ich kann mir schon mal ein paar Gedanken machen,wie ich sie gestalten möchte.Was ist mir diese Woche wichtig?Worauf möchte ich  achten?

  Diese Woche steht unter dem Motto : Zeit für mich!!!

Die letzte Woche hat mir mal wieder aufgezeigt,das irgendwas im Argen liegt.Also muss eine Korrektur her.Nur wie und was,das war noch nicht klar.Gestern Abend habe ich mal wieder ein wenig im Internet gesurft und bin auf einem meiner Lieblingsblogs gelandet.Er heißt "Die Smoorbaers"https://www.smoorbaer.wordpress.com/so-plane-ich/
 In diesem Blog gibt es eine  Rubrik "So plane ich".
Die Kernaussage dort war,"auch freie Zeit sollten wir in unseren normalen Tagesplan fest mit ein planen."Genaueres könnt ihr selber nachlesen,wenn ihr den obigen Link anklickt.
Da war sie,die Lösung für mein Problem.Nun habe ich eine neue Aufgabe und ein Motto für die kommende Woche.
Wie möchte ich diese Aufgabe angehen? Es wird so sein,das ich doch mal wieder einen Tagesplan erstellen werde.Schriftlich und nicht nur im Kopf.Bin ich ja eigentlich kein Freund davon,aber wat mut dat mut.Die Veronika vom o.g. Blog hat dazu eine sehr brauchbare Vorlage eines Tagesplanes eingestellt.Ein Punkt dieses Planes ist :"Wie möchte ich heute auf mich achten?"Genau diese Frage werde ich mir am Anfang jeden neuen Tages stellen,notieren und sie auch umsetzen.Das ist so zu sagen meine Hauptaufgabe.Ein 2. Punkt wird sein,das ich nicht zu viele Aufgaben in den Tag hinein packe,
Damit ist genug,wie heißt es so schön."Weniger ist mehr." Nicht zu viel auf einmal vornehmen.
Was ich in meiner Zeit für mich genau mache werde,verrate ich euch beim Oasentag am Mittwoch.


Wochenanfang
Eure Pippi 

                              



12.10.15

Ruhe

Heute ist es wieder Zeit für das Motto der Woche:

                                           

Nach einem sehr hektischen Tag habe ich mir heute Abend selber ein Stoppschild vor Augen gehalten.Es fehlte außerdem noch das Motto für diese Woche.Wie kriege ich noch die Kurve,was möchte ich mir für diese Woche vornehmen?Mache ich so hektisch weiter? NEIN!!!!!!!!!!!!!

Zack,da war es das Motto für die Woche:  Ruhe

Ruhe ist eine wunderbare Ergänzung zu dem Thema der letzten Woche: Gelassenheit.

Passend dazu fand ich ein Gedicht des chinesischen Philosophen und Dichters Dschuang Dsi.
Er gibt uns nicht nur taoistische Lebensweisheit,sondern eine richtige taoistische Philosophie.Taoismus ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung.Sie wird als Chinas eigene und authentische Religion angesehen.(Quelle Wikipedia)

Ruhe bringt Gleichgewicht und Leichtigkeit,
Gleichgewicht und Leichtigkeit bringen inneren
Frieden und Gelassenheit.
                                              Dschuang Dsi

Somit hängen Ruhe und Gelassenheit zusammen.In der christlichen Religion gibt es ähnliche Zusammenhänge.Auch hier sind Ruhe und Gelassenheit eng miteinander verbunden.
In den Lebensregeln vom Papst Johannes XXIII kommt dies in der Regel Nummer 8 zum Ausdruck:

Nur für heute werde ich ein Programm aufstellen.Vielleicht halte ich mich nicht genau daran,aber ich werde es aufsetzen.Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten : vor der Hetze und der Unentschlossenheit.

Damit ist auch schon die Frage nach der Umsetzung und praktischen Anwendung im Alltag geklärt.

Also werde ich mir für diese Woche vornehmen:

  • jeden Tag ein Programm aufstellen
  • nicht krampfhaft daran festhalten
  • nicht hetzen
  • entschlossen ans Werk gehen
  • Ruhe bewahren
In diesem Sinne schauen wir,was die Woche so für uns bereit hält.Und immer schön locker bleiben.

Eure Pippi