Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

07.11.13

Freud und Leid

In dieser Woche spielte das Leben mal Dur und mal Moll.Gestartet sind wir mit Dur. Samstag war ich zum Frauenfrühstückstreffen was wieder sehr aufbauende und inspirierend war.Im Nachmittag sind wir nach Wolfhagen zur Abschlußveranstaltung vom Nordhessencup.Bis zum Abend lief alles gut,wir haben gemütlich Kaffee getrunken,leckeren Kuchen gegessen und mein lieber Mann hat seine Urkunde bekommen.Nach einem Blick aufs Handy,Anruf von Leo und Rückruf von mir,dann der Schreck.Er saß in der Arztnotrufzentrale mit Herzbeschwerden.Wir fluchtartig die Veranstaltung verlassen, am Bahnhof angekommen festgestellt,der Zug kommt erst in einer halben Stunde,Leo angerufen,es ging ihm schon besser,mitten drin stürzt mein Handy ab,Guthaben alle.Dann endlich der Zug da,während der Fahrt Anruf von Leo,er ist auf dem Nachhauseweg,Erleichterung. Zu Hause haben wir in Ruhe mit ihm gesprochen und es stellte sich raus,das der junge Mann ein bisschen zu viel gefeiert hatte und zu wenig Wasser getrunken.Zum Glück ist alles gut ausgegangen,wir haben immer gesagt,paß ein bisschen auf,das frühe Aufstehen und dann am Wochenende feiern ist vielleicht ein bisschen viel.Nun ist er um eine Lebenserfahrung reicher.
Der Sonntag war dann sehr schön,ich war mit Seb. zur Kirche,dort haben wir beide Fürbitten vorgetragen,waren dannach zum Brunch und anschließend auf der Herbstausstellung.
In den Montag sind wir auch ganz gut gestartet.Ich war zum Sport,im Nachmittag habe ich Einkäufe für Sebs. Geburtstag erledigt und war mit ihm beim Arzt.Dienstag Mittag ging das Telefon und ich hatte ein sehr unerfreuliches Telefonat mit einer Dozentin vom Seb mit der Bitte um ein Gespräch am Donnerstag.Gehe nicht näher darauf ein,es zog Kreise und brachte eine Menge Unruhe in unser Familienleben.Mittwoch war so lilaleidlich,der Donnerstag schwebte wie ein Damoklesschwert über uns.Gestern war es soweit.Zum Glück war mein lieber Mann mit an Bord und der Leiter der Jugendabteilung,ein sehr netter und kompetenter Herr.Es war ein sehr langes Gespräch und es konnten einige Missverständnisse ausgeräumt werden.Ich finde es schlimm,wenn vergessen wird,das unser Sohn kein normaler Mensch ist,sondern jemand mit einem Handicap,daran haben wir in aller Deutlichkeit erinnert.Gut sie wollen ihn so normal wie möglich behandeln und ihn auf das Leben vorbereiten,ist auch alles gut,nur es kommt immer auf die Art und Weise an,wie heißt es so schön:"Ton macht die Musik."Nun wollen wir mal hoffen,das alles gut geht.Ich bzw. wir sind sehr stolz auf ihn wie er sein Leben meistert,trotzdem ihm oft raue Winde entgegen wehen.Wir versuchen ihn immer wieder zu ermutigen und stark zu machen.
Dann war ich gestern Morgen beim Arzt wegen meiner lang anhaltenden Hüftschmerzen,es gab keine guten Nachrichten.Die Arthrose hat sich verschlimmert,ich soll zum MRT und muß auf mein geliebtes Zumba verzichten.Jetzt bleibt doch nur der Rehasport.Naja,werde mich wohl oder übel damit arrangieren.
Als ich dann gestern bei FB von einem Todesfall bei  einer entfernten Bekannten,dachte ich wie klein sind doch dann deine Probleme.Der Mann, der Referentin die am Samstag beim Frühstückstreffen den Vortrag hielt ist plötzlich verstorben.
Ja so spielt das Leben und wir sollten froh und dankbar sein,wenn wir jeden Morgen gesund aufwachen.
So,nun ruft schon wieder die Pflicht.Es ist 6.00 Uhr morgens,ich war heute schon wieder früh auf,da Leo heute nochmal arbeitet und meine anderen 2 warten aufs Frühstück.
Also Freitag ich komme.

Kommentare:

  1. Anscheinend sprach bei eurem Frauenfrühstück die gleiche Dame, die morgen bei uns sein sollte.

    Im Hauskreis sprachen wir darüber.

    Und ja, das Leben geht nie glatt. Manchmal ist es die reinste Berg- und Talfahrt.

    Wie gut ist es da, jeden Tag auf's Neue alles aus Gottes Hand zu nehmen. Oft geht es gar nicht anders...

    Gruß elsie

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  2. Das war in der Tat eine aufwühlende Woche für dich und deine Famie. Schön,dass sich alles zum Guten gewendet hat
    Schönes Wochenende

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