Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

09.10.13

Wohin geht mein Weg

Heute will ich euch von meinem Nachmittag beim Frauenkreis berichten. Es war wieder ein sehr erfüllter Nachmittag,der noch heute in mir nachhallt.Wir haben uns ja den Film "Das Leben wird immer schöner" angeschaut. Er handelt von Maria Luise Prean-Bruni. Mit 60 Jahren startet sie nochmal voll durch und geht nach Uganda.Uganda ist ein Land mit über 2 Mill. Waisenkindern,Durchschnittsalter 15 Jahre. Maria Prean-Bruni spürt,das ist der Ort und die Aufgabe wo Gott mich haben will.Unter schwierigen Umständen,aber tatkräftig und nachhaltig setzt sie alles daran diesen Kindern zu helfen.Es entstehen Schulen,Berufsschulen,Unterkünfte,Werkstätten und vieles mehr.Sie gründet einen Kinderchor um so Afrika und Europa miteinander näher zu bringen.Mit 15 Kindern tourt sie durch Deutschland,Österreich und die Schweiz.An allen Orten wo sie mit den Kindern hinkommt begeistern sie die Menschen.
Maria Prean- Bruni hat keine eigenen Kinder,aber in Afrika adoptiert sie ein kleines Mädchen mit Namen Angel und auch für die anderen Kindern ist sie eine ganz liebevolle Mutter.
Es ist ein sehr eindrucksvoller und berührender Dokumentarfilm über eine mutige Frau,die Grenzen überwindet und entschlossen ihren eigenen Weg geht.
Wir haben dann noch eine Weile über den Film diskutiert und was er für uns bedeutet.In einem waren wir uns alle einig,das Gott uns einen Platz zugewiesen hat und er es uns auch zeigt,wo er uns haben möchte,nur manchmal dauert es eine Weile ehe wir es merken.Ganz wichtig ist auch,besonders für uns Frauen,das wir Gottes geliebte Töchter sind und wertvoll und gut genug sind auch ohne eine Leistung erbracht zu haben.Wir selber müssen es uns nur immer wieder vor Augen halten.Wenn wir dann noch zu Gott eine Liebesbeziehung und keine Arbeitsbeziehung eingehen,können sich viele Dinge verändern.
So ermutigt und gestärkt konnte dann jede Frau in ihren Alltag zurück kehren.
Für mich persönlich war dieser Nachmittag sehr aufbauend und ich weiß,das ich meinen Weg im Leben nicht alleine gehen muß.So wie ich bin,bin ich gut,auch wenn ich keine besondere Leistung erbracht habe und ich brauche mich auch nicht von meinem Mitmenschen abhängig zu machen.Gott hat schon den Plan für mich gemacht,er weiß wie mein Weg läuft,gemeinsam mit ihm kann ich es schaffen und wenn ich es ganz persönlich auch will.Jeder ist für sein Leben selber verantwortlich.Gott gibt vor und wir gestalten nach seinen Angaben,nicht nach menschlichen.

08.10.13

Wellness Woche


Das sind die Themen für die mich diese Woche entschieden habe. Den Auftakt machte unser Besuch in der Kurhessentherme letzten Sonntag.Da ich noch ein wenig mit meiner Erkältung zu kämpfen hatte,war ich mit der Sauna etwas vorsichtig.Ich habe nur einen Aufguss mit Minze mitgemacht und bin sogar etwas früher aus der Sauna. Ich habe dann noch die Salzsauna mit mit verschiedene Farblichtern,die immer wechseln,und die Kräutersauna besucht.In der Kräutersauna hingen 2 Schalen mit Lavendelblüten und sie ist nur 45 Grad warm.Außerdem habe ich mich unter die Infrarotlampe gelegt,die Wärme tat richtig gut.Nach einer kleinen Mittagpause sind wir in den Schwimmbadbereich gewechselt.Dort habe ich ein kurzes Bad in dem wunderbaren Thermalwasser genommen und war sogar kurz im Außenbereich.Ansonsten habe ich viel geschlafen.Nach dem Kaffee mit leckerem Pflaumenkuchen ging es noch zum Inhalieren in die Solegrotte. Rund um erholt und gestärkt ging es dann nach Hause und ich fühlte mich wie neu geboren,es war eine gute Entscheidung.
Gestern bin ich zu einem kurzen Sportprogramm in meinem Reha-Zentrum gewesen.Nachmittags habe ich mit Leo sein und unser Wohnzimmer umgestaltet,er hat unsere Schlafcouch bekommen.Unser Wohnzimmer ist nun viel luftiger und sein Zimmer ist jetzt ein richtiges Jugendzimmer.Es hat uns beide viel Spaß gemacht,ich baue gerne um und dekoriere neu.Wenn die Umgebung stimmt fühlt man sich gleich viel wohler.Heute ist Genuss und Muße angesagt,auch ein wenig Ruhe,ich gehe zum Frauenkreis in unserer Gemeinde.Meine Freundin treffe ich auch dort.Es gibt Kaffee,leckerer Kuchen,nette Gespräche und ein interessantes Thema,heute soll es einen Film geben:"Das Leben wird immer schöner",bin ja mal gespannt.Dannach gehe ich noch in die Stadt,einen Wechselrahmen für meine Freundin kaufen,ich habe ihr zum Geburtstag eine Kalligraphiearbeit gemacht;und für meinen Mann ein Oberhemd kaufen,bei C& A gibt es 20%.
Donnerstag fängt mein Präventionskurs Entspannung an und von Samstag bis Montag fahren mein lieber Mann und ich nach Bad Hersfeld.Dort ist am Sonntag der Lollslauf an dem er teilnimmt.
Außerdem werde ich viel lesen,vielleicht bastele ich oder fange einen Schal an.Und ich bin in diese Woche ohne Pläne gestartet.Ich stehe einfach jeden Morgen auf , entscheide dann was so anfällt und es GEFÄLLT mir.Ja,manchmal steht man sich selbst im Weg.
Also alles ganz viele Kleinigkeiten zum Wohlfühlen,Relaxen und Entspannen.Werde noch von den einzelnen Events berichten.

Ein Gedicht


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Friedrich Hebbel
Herbstbild
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Quelle
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Dieses Gedicht habe ich in meinem Jahresplaner als Anfang entdeckt und neugierig wie ich bin,habe ich es gegoogelt und gefunden.Ich finde es sehr schön und wollte es mit Euch teilen.Ich bin jeden Tag aufs Neue fasziniert wie die Natur sich verändert.Die Eiche vor unserem Wohnzimmerfenster bekommt jeden Tag mehr farbige Blätter,sie zeigt sich in einem grünen,gelben und rötlichem- Kleid.Auch die Birke bekommt allmählich gelbe Blätter.Hier ist es heute Morgen etwas diesig,doch die Sonne versucht sich dadurch zu kämpfen.Ich geniesse gerade die Stille hier,alle sind ausgeflogen.Der Leo hat heute seinen ersten offiziellen Arbeitstag in seiner Ausbildung.Gestern war schon Berufsschule.Er fühlt sich auch dort sehr wohl,was auch daran liegt,das eine Bekannte aus seiner alten Klasse mit von der Partie ist,sie hat ihm ja praktisch auf die Stelle aufmerksam gemacht,da sie auch in dem Betrieb eine Lehre macht als Bäckereifachverkäuferin..Das frühe Aufstehen hat wunderbar geklappt,ich habe mich anschließend nochmal für 2 Stunden aufs Ohr gelegt und bin erstaunlicherweise einigermaßen fit.Nachher gehe ich zum Frauenkreis,meine Freundin kommt auch,hat sie mir gerade telefonisch mitgeteilt,freue mich schon darauf.Nun hoffe ich,das die Woche weiter so positiv verläuft,wie sie angefangen hat.Bin schon gespannt,was mein "Bäcker" gleich berichtet und hoffe,das er nun seinen Beruf gefunden hat und dabei bleibt.----------

05.10.13

Regentropfen die an mein Fenster klopfen



Heute hat es wirklich den ganzen Tag geregnet und die ganze Stadt war in ein graues Tuch gehüllt.Doch dieses Wetter hatte auch etwas.Ich habe festgestellt,das Regen genau wie Meeresrauschen beruhigt.Die Luft war heute milder,der Geruch war richtig herbstlich,etwas moderig aber trotzdem frisch.Die Blätter lagen als Klumpen in der Gegend rum so als ob jemand Blätterkuchen gebacken hatte.Ich habe den Tag genutzt und etwas im Haushalt abgearbeitet.Ein bisschen Wäsche gebügelt,Bad geputzt und Essen vorgekocht.Nach getaner Arbeit habe ich ein ausgiebiges Mittagsschläfchen gehaltenZum Aufwachen einen Kaffee getrunken und dann einen kleinen Spaziergang gemacht und noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft.Meine Erkältung ist am abklingen,bin nur noch so müde.Morgen geht es zur Entspannung in die Kurhessen-Therme,meine liebe Rennmaus hat beim Halbmarathon und Berglauf Gutscheine erlaufen.

Meine Männer verfolgen gleich den Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und Alexander Povetkin.Mal sehen,wie es ausgeht.Ich tippe,das Klitschko gewinnt.

Eine Lösung





                                                                   ohne Plan

Das ist mein neues Motto.Mein lieber Mann hat das auch schon richtig erkannt,ich bin ein Mensch,der immer alles durchplanen muß.Es ist auch so ein Relikt aus der Kinderzeit.Bei uns zu Hause hatte meine Mama alles durch geplant.Ein Nachbar sagte mal so treffend:" wir brauchen keinen Kalender,wir müssen nur schauen was Frau B. gerade macht und dann wissen wir,was für ein Wochentag ist."So war es auch,da konnte ein Erdbeben passieren oder sonst eine Katastrophe mein Ma zog ihren Plan durch.Essen gab es auch zu bestimmten Zeiten,wehe wenn man sich verspätete.Als ich verheiratet war und dann die Schwiegerfamilie da war ging der Stress richtig los,dort wurde alles ein bisschen lockerer gesehen und wenn nun Feiertage waren teilten wir uns auf,aber wehe wir kamen zu meinergt Ma zu spät oder am falschen Feiertag dann stand kein Stuhl mehr gerade.Umgekehrt konnte die Familie meines Mannes mit der Planerei und Pünktlichkeit nichts anfangen und so saß man immer zwischen 2 Stühlen.So etwas prägt.Ich habe auch schon Züge meiner Ma übernommen,bleibt nicht aus,nervt aber trotzdem.Bei mir ist es leider auch so,wenn ich was geplant habe und es klappt nicht kann ich echt sauer werden.Das Planen ist halt für mich so ein Gerüst,an dem ich mich festhalten kann,es gibt mir Sicherheit.Ohne Plan komme ich mir vor wie ein Kind was gerade laufen lernt.Für meine Gesundheit,körperlich und seelisch ist es wichtig,das ich laufen lerne ohne "Krücke".Also stehe ich jetzt morgens auf und schaue,was so anliegt.Ich überlege,was sollte dringend erledigt werden und was kann warten, so wie bei Michael Ende,Besenstrich für Besenstrich und am Ende ist die ganze Straße gekehrt.Erstaunlich ist,das ich Abends oft merke,das ich doch einiges erledigt habe.
Alles ist noch ein wenig wackelig,aber ich stehe und hoffe,das ich immer standfester werde und nicht Gefahr laufe rückwärts zu gehen.
Nun werde ich mal meinen Besen schwingen.



03.10.13

Nichts geht mehr.

Im Moment bin ich einfach nur müde,dazu plagt mich eine leichte Erkältung.Wie schon so oft bin ich an meinen Grenzen gestoßen.In der Theorie sehe ich alles klar vor mir,anfangs klappt auch alles,doch auf einmal rums ein Einbruch.Ich merke es daran,das mein Körper streikt,erst jammern die Knochen dann kriege ich eine Erkältung.Woran liegt es? Liegt es daran,das wir Frauen immer alles perfekt machen wollen,sind wir zu ehrgeizig,wollen wir anderen gefallen,sind wir zu gutmütig, zu hilfsbereit,?????????? Fragen über Fragen ? Ich habe auch schon festgestellt,das ich nicht alleine mit diesem Problem da stehe, das merke ich  in Gesprächen und auch hier.Was ist nun zu tun? Lernen sich so an zu nehmen wie man ist,das ist denke ich  des Pudels Kern ist.Sich von alten Verhaltensmustern trennen,die man schon von zu Hause mitbekommen hat,speziell von den eigenen Müttern.Bei uns zu Hause gab es 2 Standardsprüche:" Was sollen die Leute denken und du musst dich anpassen." Diese Sätze hängen mir bis heute nach.Wie sagte gestern mein Sohn so passend." Die Leute sind mir sch..egal,wer mit mir nicht auskommt,hat halt Pech gehabt."Sehr radikal;aber vielleicht manchmal hilfreich.
Nun werde ich mal wieder einige Korrekturen vor nehmen,das ergibt sich ja schon aus unserer neuen Situation durch Leos Ausbildungplatz als Bäcker und dem frühen Aufstehen.Ab nächste Woche werde ich einen Kurstag streichen,so kann ich mein Rezept strecken,außerdem finde ich die Teilnehmer bei dem einen Kurs etwas anstrengend und es ist ja immer ein Thema die Woche und so mache ich es doppelt, also kann ich auch nur einmal pro Woche zum Kurs gehen.Ich habe mich für den Donnerstagnachmittag entschieden,da ich auch an diesem Tag meinen Präventionskurs Entspannung habe.So gehe ich erst 1 Stunde zum Rehasport und dann 1 Stunde zur Entspannung.Ich werde mal anfangen und meine Sport ganz entspannt angehen,wie ich schon schrieb,die Bewegung soll mir gut tun und nicht in Stress ausarten.Mal sehen,was ich noch machen werde,neulich ist mir Wolle für einen Schal in die Hände gefallen,dann sind da noch die Elche von der lieben Eva,es gibt viele ungelesene Bücher usw.
     
          Also ich bin dann mal

02.10.13

Willkommen Oktober



Nun ist er da,der Oktober und wir gehen mit Riesen Schritten auf das Jahresende zu. Jetzt kann ich den Herbst wieder geniessen,mit seinen bunten,gedämpften Farben,dem herabfallenden Laub,der klaren,würzigen Luft,dem blauen Himmel ,neuen Obst-Und Gemüsesorten.Neulich habe ich die ersten Satsumas gekauft,lecker.Nach meinen ersten Knie-OP war der Herbst eine totale Herausforderung,das viele Laub und zum Teil nass und rutschig,später der Regen und Schnee,da bin ich wie auf Eiern gelaufen.Mittlerweile macht mir das nichts mehr aus,auch dank Rehasport.Im Gegenteil ich freue mich auf die vorliegenden Monate.Die Hektik des Sommers ist vorbei,nun kann man es sich zu Hause gemütlich machen,schön dekorieren,basteln und dann beginnt bald die Plätzchenbacksaison.Später dann der Advent,die Weihnachtsvorbereitungen und die Weihnachtsmärkte.Nach den Spaziergängen einen schönen Kakao oder Glühwein trinken mit Spekulatius oder anderem Gebäck,ist doch herrlich.
Genug geschwärmt,jetzt wartet erstmal der heutige Tag auf uns.Ich bin im Moment etwas angeschlagen,habe einen kleinen Schnupfen,fing gestern Abend mit Halsschmerzen an.Heute Morgen war ich ziemlich müde,nachdem ich mich mit Sinupret,Paracetamol und Lindenblüten mit Honig und Zitrone versorgt habe geht es ein klein wenig besser.Den Sport lasse ich heute ausfallen,habe auch so genug zu tun.Morgen ist ja Feiertag,also werde ich gleich erstmal einkaufen gehen,Wäsche will auch noch gewaschen werden.
Ein kleinerLichtblick  ist am Horizont aufgetaucht.Leo war ja gestern probearbeiten in der Bäckerei,es ist positiv verlaufen.Er fängt am Montag eine Lehre als Bäcker an.Er war ganz begeistert,es hat ihm Spaß gemacht und der Chef und die Kollegen sind auch nett.Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es,das sehr frühe Aufstehen,03.15 Uhr,um 5.00 Uhr Morgens beginnt seine Arbeit,dafür ist er dann um 13.00 Uhr fertig bzw. 13.30 Uhr mit Pause.Naja,werden wir schon schaffen.Ich habe ihm versprochen,das ich mit ihm aufstehe und Kaffee koche und ein Toast vorbereite.Anschließend werde ich mich nochmal für 2 Stündchen aufs Ohr legen.Ja, es steht mal wieder eine Umstrukturierung an,ist nicht so mein Ding,aber was will man machen,Augen zu und durch.Ich hoffe nur,das er diesmal am Ball bleibt.