Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

04.05.15

Ein Experiment



  

Momentan bin ich wieder sehr kreativ.Nachdem ich schon eine Weile rumgetüftelt hatte,wie ich einigermaßen gute Bilder von mir machen kann ohne fremde Hilfe,habe ich mich erinnert;das meine Kamera ja eine Selbstauslöserfunktion hat.Hier seht ihr meine Ergebnisse.Schon ganz gut,nur noch etwas unscharf,aber ich finde man kann  mich und mein Outfit ganz gut erkennen.Das obere Bild zeigt mich mal ganz modemutig.In der neusten "Bild der Frau" habe ich einen Artikel gelesen,der hieß "Mut zur Farbe" und es waren verschieden Kombis gezeigt.Neugierig wie ich bin bin,wurde gleich mal der Kleiderschrank inspiziert und siehe da,ich fand Sachen in den Farben einer gezeigten Kombi.Die rote Hose ist von Alfatex,letztes Jahr erstanden;der Pulli in Mint von diesem Jahr ;gekauft bei 1982 und der Schal ist rosa mit  kahki von Gina Laura,liegt schon länger bei mir im Schrank.Also,ich finde es sehr schick.Ungewöhnlich,hätte ich so nicht kombiniert,aber manchmal muß man  bzw. frau mutig sein.
Das 2.Outfit ist eher klassisch,obwohl die Ringelshirt im Moment ganz en vogue sind.Jean Paul Gaultier ist ja ein großer Fan von Ringelshirts,gestern im TV bei RTL exklsusiv in einem Interview mit ihm gesehen(es gab Ausschnitte aus seiner neusten Modenschau). Dieses Outfit habe ich heute getragen.Zum besseren Verständniss erkläre ich es mal,es ist eine braune Hose,dieses Jahr erstanden von "Creation L"(einem Onlineshop);sehr bequem mit zeitlichem Gummizug;dazu ein weiß/schlamm gestreiftes Shirt von Peek-Cloppenburg(2 Jahre alt) und ein weinroter Schal von Gina Laura.Die Kette ist aus dunkelbraunen Apfelkernen,hat mir mal mein Mann vor Jahren geschenkt.
So,das war mein kleiner Ausflug in die Modewelt.Allmählich bekomme ich wieder Lust am Kreativen,sei es basteln,fotografieren oder mich stylen.Heute wurde sogar der Lidschatten und die Wimperntusche aktiviert.
Macht`s gut und bis demnächst.

Eure Pippi

01.05.15

Willkommen im Mai






Ich war mal wieder kreativ und habe dieses schöne Kalenderblatt gestaltet.Damit möchte ich euch ganz herzlich im Mai begrüßen.Ich habe für diese Bild verschieden Techniken angewandt,Serviettentechnik und malen mit Wasserfarbe.Dann wurde noch verschiedene Sticker in das Bild intrigiert.Heraus gekommen ist eine bunte Frühlingscollage.Beim Arbeiten an dem Kalenderblatt habe ich festgestellt,das ich ein Faible für Collagen habe und im Moment besonders gerne Serviettentechnik und Malen kombiniere.
Das Bild steht für mich als Sinnbild für den Mai,den Frühling.Alles grünt und blüht,die Natur ist zum Leben erwacht.Der Mai ist Lebensfreude pur,selbst der Regen ist im Mai irgendwie anders.Ich habe den Mai schon immer geliebt,vielleicht liegt es auch daran,das ich ein Maikäfer bin und im Mai Geburtstag habe.Dieses Jahr feiere ich einen halbrunden Geburtstag,den 55.Huch,wie sich das anhört.An den 50. kann ich mich noch erinnern als ob es gestern war und nun 55.Wie die Zeit vergeht.nun bin ich gespannt,was dieser Monat so alles für mich im Gepäck hat.Beginnen tun wir diesen Wonnemonat als "kinderloses" Ehepaar.Unsere Jungvögel sind ausgeflogen.Leo ist gestern gleich nach der Arbeit mit seinen Freunden nach Dahme gefahren.War das ein Wirbel gestern.Er musste natürlich wie immer vor den Feiertagen länger arbeiten und war erst um 13.30  Uhr zu Hause.Flott was gegessen,die Mama hatte Pizza im Ofen,dann etwas geschlafen.Die Verständigung zwischen den jungen Männer klappte nicht so recht und somit standen seine Freunde dann um kurz nach 14.00 Uhr auf der Matte.Sie holten den armen Leo aus dem Schlaf.Er ist dann duschen und den Rest zusammen packen.Die Wartezeit habe ich den anderen beiden mit einem Kaffee "versüßt".Gegen 14.45 Uhr ging es dann auf die Reise.Gestern Abend gegen 21.00 Uhr rief der Leo kurz durch,sie wären nun da.6 Stunden dauerte die Fahrt,zum Glück gab es keinen längeren Stau ,nur etwas stockenden Verkehr.Jetzt können sie ihre freie Zeit geniessen.Der Seb hat sich heute Morgen auf den Weg nach Köln gemacht,er bleibt bis Montag.Morgen wird er sein neues Domizil ab Sommer in Augenschein nehmen und den Vermieter kennenlernen.Ansonsten wird er wieder einiges unternehmen uns seine neue Heimat weiter erkundschaften.
Und wir ,was mache wir?Mein lieber Mann ist zum Sport.Wenn ich fertig geschrieben habe,wird geduscht und dann geht es an die Mittagessen Zubereitung.Es gibt Spargelpfanne,Lachs und Butterkartoffeln.Heute Nachmittag machen wir unsern traditionellen Spaziergang zum 1. Mai an der Fulda entlang und belohnen uns mit Kaffee und Kuchen.Früher wurde am 1 Mai in die Fahrradsaison gestartet,doch hier kann man ja nicht fahren bei diesen Bergen.Morgen wollen wir mal wieder uns den Kassel Steig vornehmen und eine weitere Etappe erwandern.Es geht von Fuldatal-Rothenwesten nach Landwehrhagen.Für den Sonntag gibt es noch kein  Programm,wird spontan entschieden.
Ich wünsche euch nun einen entspannten Start in den Mai.Genießt den Frühling.

Eure Pippi

27.04.15

Es ist Zeit für....

Jetzt ist auch schon wieder Abend und der Tag verging wie im Flug.Doch nicht nur der Tag,die Wochen,Monate sie sausen mit Überschallgeschwindgkeit dahin.Ein paar Tage noch und dann beginnt wieder ein neuer Monat,der Mai.Bisher lief das Jahr nicht richtig rund für mich,an dauerend war irgendwas und mit meiner Gesundheit stand es auch nicht zum Besten.Wie heißt so schön:"alles neu macht der Mai". Das werde ich wörtlich nehmen und habe heute gleich damit begonnen.So zu sagen den Resetknopf gedrückt und alles auf Anfang.Die Marta wird in die hinterste Kammer des Hauses verbannt werden,es ist jetzt mal Zeit für die Maria.
Gelöscht wird von meiner Festplatte im Kopf:

  • Anerkennung durch Leistung zu bekommen
  • Ja - sagen obwohl nein gemeint ist
  • ständige Bereitschaft
  • mein Glück von den Anderen abhängig zu machen
  • bei allen beliebt zu sein
Neu aufgespielt wird:

  • ich bin ich und so bin ich gut
  • Gott ist der Mittelpunkt meines Lebens
  • all zu gut ist liederlich
  • ich bin nicht verantwortlich fürs das Befinden und Glück meiner Mitmenschen
  • klare Ansagen
  • Handeln statt Reden
Ja,alles schon mal da gewesen,aber nun muß ich es endlich mal schaffen,es um zusetzten und was ganz wichtig ist,auch Durchhalten!!!!!!
Genau aus diesem Grund habe ich auch nochmal meinen Blog umgestaltet und als Leitbild ein Foto
ausgesucht,was ich auf unserer Wanderung zum Psalm 23 aufgenommen habe.Es ist für mich ein Symbol für verschieden Dinge:

  1. Der Herr ist mein Hirte,er führet mich zum frischen Wasser und weidet mich auf einer grünen Aue.
  2. Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben
  3. Ich gebe euch das Leben in Fülle
  4. Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde

In diesem Sinne wird nun durch gestartet.

25.04.15

Pause

Bildergebnis für pause machen

Der Vormittag ist vorbei,gut zu Mittag wurde auch schon gegessen,jetzt ist erstmal Pause angesagt.Mein Vormittag stand ganz im Zeichen des Kochens.Habe gestern sehr günstig Hackfleisch erstanden und das wurde zu gefüllten Klopsen und Sauce Bolognese verarbeitet.Fürs Mittagessen heute wurde Kartoffelsalat gemacht.Zwischendurch brauchte mein lieber Mann einen Snack,da er heute 20.00 Uhr-Schicht hat.Die Arbeitszeiten meiner3" Männer" könnten heute nicht unterschiedlicher sein,einer fing um 3.00 Uhr an in der Backstube zu werkeln,er war um 11.00 Uhr wieder daheim.Mann Nr. 2 fing um 9.25 Uhr an und verkauft seine Leckerein in der Süßwarenabteilung bis um 18.25 Uhr und der liebe Göga fing um 12.00 Uhr an seine Bücher unter die Leute zu bringen und arbeitet bis 20.00 Uhr heute Abend.Doch ich schweife ab.Weiter im Text.Dann habe ich noch Spargel geschält fürs Mittag morgen und Rhabarberkompott gekocht.Von soviel Arbeiten bekommt Frau Hunger uns so wurde genüsslich gespiesen.Für den Nachmittag ist Putzen angesagt,der Eimer und Wischmopp stehen schon parat und warten auf ihren Einsatz.Für den Abend ist ein ausgiebiges Pflegeprogram vorgesehen und dann wird geschaut,was die Kanditaen von Lets`s Dance gestern so erlebt haben und für wen es vorbei ist.Somit wäre der Samstag dann auch schon geschafft.
PS. die Sonne machte heute auch Pause,aber da draußen alles so schön bunt ist,fällt es nicht so auf.

24.04.15

Dankbar


Es ist mal wieder Zeit für:


Ich glaube nun ist genug gejammert und es wird geschaut ,ob sich in dieser Woche nicht auch positive Momente finden lassen.Es gab sie:
  • erster Besuch im Eiscafé bei herrlichem Sonnenschein mit meinem wunderbaren  Mann
  • nette Einladung von einer lieben Bekannten
  • heute Morgen endlich mal wieder Zeit und Ruhe für Meditation und Andacht
  • den ersten deutschen Spargel gekauft
  • die Bäume blühen in voller Pracht 
  • langsam wird es morgens hell,wenn ich gegen 5.30 Uhr aufstehe
Also war diese Woche doch nicht alles nur blöd.Der Tag heute verlief sogar ganz gut,das besondere Pärchen verhielt sich ruhig und auch Marta war anderweitig beschäftigt.
Nun wünsche ich uns allen ein besonders schönes Wochenende und grüße alle ganz herzlich.

Eure Pippi


23.04.15

Eigentlich und Irgendwie



Bildergebnis für eigentlich

Heute möchte ich euch ein besonderes interessantes und sich  wunderbar ergänzendes Paar vorstellen:

Eigentlich und irgendwie

Was hat es nun mit den beiden auf sich?Warum sind sie so besonderes? Es ist ganz einfach,auf einem eigentlich folgt meistens ein irgendwie. Das erzähle ich euch nun mal am Beispiel meiner bisherigen Woche.Montag verlief noch ganz normal,es wurde geschaut,was liegt an,was ist zu erledigen und so wurde es auch gemacht.Dienstag ging es schon los,wobei der Montag nicht ganz unschuldig daran war.Montag habe ich eine Auffrischung Impfung gegen Tetanus bekommen.Dienstag sollte dann so aussehen:
Erst Rehasport,dann Mittagessen,zwischendurch Wäsche waschen und im Nachmittag ein gemütliches Kaffeestündchen mit meinem Mann in unserem Lieblingseiscafe. So weit so gut.Der Rehasport lief schon nicht so gut,es war ziemlich anstrengen,mein Impfarm tat weh und mein lädierter Fuß ebenso.Einige Übungen bekam ich überhaupt nicht hin,ich lag dort wie ein gestrandeter wal.Wieder zu Hause angekommen,war ich ziemlich kaputt und frustriert.Eigentlich wollte ich schön der Reihe nach meine Aufgaben abarbeiten irgendwie kam alles anderes.Ein unvorgesehener Brief,der ein Telefonat nach sich zog bzw. 2.Der Spinat wollte nicht auftauen,Fischstäbchen waren dadurch zu früh fertig.All alles fertig war,trödelten meine Männer rum und mittendrin wieder ein Telefonat.Naja,der Nachmittag lief dann ganz gut,wir beiden waren wirklich unterwegs und konnten auch den herrlichen Sonnenschein nutzen.Der Heimweg gestaltete sich schwierig,ich wollte zu Fuß heim,da ich mich noch etwas bewegen wollte.Da kam wieder die Marta in mir zum Vorschein.Es war keine große Strecke zu bewältigen,doch für mich doch irgendwie zu viel."Sie erreicht den Hof mit Müh und Not und fiel um.Kreislauf,Schüttelfrost und Schmerzen.Also lag ich erstmal im Bett.Dann noch schlaue Kommentare seitens meiner Männer wie nach einer Impfung macht man auch keinen Sport usw.So,das war Dienstag,doch der Mittwoch folgt sogleich.Eigentlich war geplant,früh einkaufen zu gehen,eine Maschine Wäsche zu waschen,die Unterlagen für das Gespräch am Nachmittag zu ordnen und dann den Termin mit den Mitarbeitern der Versicherung.Ihr ahnt es schon,irgendwie kam es wieder anderes.Es fing schon damit an,das ich schlecht geschlafen hatte,mein Arm schmerzte und ich litt unter der Impfreaktion mit Schwindel,Müdigkeit und Kopfschmerzen.Die Wäsche wurde nicht gewaschen,vor dem Einkaufen wollte ich schnell die Unterlagen ordnen,daraus wurden fast 2 Stunden,dadurch verzögerte sich das Einkaufen.Dannach flott nach Hause und Mittagessen gekocht.Der Nachmittag verlief ganz erfolgreich,ich war schon ganz nervös deswegen; es ging um die Auszahlung meiner Lebensversicherung.Hier muß ich mich mal selber loben,ich habe das gut gemeistert.Nur war ich hinterher völlig geschafft.Am Abend konnte
ich mich ein wenig erholen,doch fand ich den Weg ins Bett wieder völlig zu spät.Eigentlich wollte ich mein spannendes Buch zu Ende lesen,irgendwie klappte es dann doch nicht und dadurch kam ich auch noch zu spät ins Bett.Eigentlich hatte ich mir diese Woche vorgenommen,morgens pünktlich um 5.30 Uhr meine Meditation und Andacht zu starten,irgendwie hat es bisher nicht geklappt.Im Gegenteil,heute habe ich verschlafen und bin  erst gegen 6.00 Uhr raus aus den Federn.Wenigstens die Andacht habe ich halten können.Somit wären wir beim heutigen Tag angelangt.Eigentlich war heute geplant,alles ruhig angehen zu lassen und einiges im Haushalt weg zu arbeiten.Doch irgendwie kam es auch heute mal wieder ganz anders.Es fing ja schon mit dem verspäteten Aufstehen an.Dann war kein Brot aufgetaut,also teilten mein Mann und ich uns brüderlich den Rest.Nachdem Frühstück wollte ich mit dem Wäschewaschen starten,doch stattdessen musste erstmal die Maschine gründlich gesäubert werden.Durch Leos Arbeitssachen,die mitunter sehr verschmutzt sind,leidet meine Maschine schon arg und es bilden sich schmierige Ablagerungen.Also wurde das Waschen nach hinten verschoben.Eigentlich dürfte ich hier auch nicht sitzen und schreiben,doch das ist mir jetzt auch irgendwie egal.Mal sehen,was der Tag heute noch so bringt.
Ich glaube dieses besondere Paar hatte schon jeder mal zu Besuch und irgendwie gehört es auch zum Alltag.Das macht ihn so lebendig.Nur die "Marta" kann diese Paar überhaupt nicht leiden.Es stört sie gewaltig in ihrer Routine und verträgt sich nicht mit ihrem Perfektionismus.Nun,liebe "Marta"da hast du Pech gehabt,du wirst dich an die beiden gewöhnen müssen.Ich habe nämlich beschlossen,diesem Paar eine Chance zu geben und möchte das es sich mit der Marta arrangiert.Vielleicht erkennt die "Marta" dann irgendwie,das das Leben nicht planbar ist.Wie lautet ein schönes Zitat:

"Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.
Es stammt aus dem Lied Beautiful Boy von John Lennon

In diesem Sinne wünsche ich noch einen wunderschönen restlichen Donnerstag.


Pippi

20.04.15

Gedanken zum Montag: "die Marta in mir"


Bildergebnis für Maria und marta


Nun bin ich endlich meiner Unzufriedenheit ,die in letzter Zeit wieder von mir Besitz ergriffen hatte,auf die Schliche gekommen.Die Antwort gab es heute Morgen,als ich meine Andacht gehalten habe.Sie lautet:"die Marta in mir."Da nun nicht jeder weiß,was das zu bedeuten hat,will ich es kurz erklären.
Ich glaube,das jeder schon mal die Geschichte von Marta und Maria gehört hat,sie steht im Lukasevangelium 10,Verse 38 - 42.
Zu Erinnerung eine ganz kurze Inhaltsangabe.
Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs und macht Rast in einem Dorf.Dort wohnen die Schwestern Maria und Marta.Jesu kehrt nun bei diesen beiden ein.Martha ist ganz aufgeregt,das sie Jesus zu Besuch hat und fängt gleich ganz geschäftig an in der Küche zu werkeln.Die Gäste wollen bewirtet werden.Maria hingegen setzt sich Jesus zu Füßen und lauscht andächtig seinen Worten.Martha ist darüber sehr erbost und beschwert sich darüber bei Jesus,er solle ihre Schwester an ihre Pflichten erinnern.Doch was macht Jesus? Er weist Marta
zurecht!!!??? Die ist nun völlig aufgelöst und irritiert.Ich zitiere die Antwort Jesu:"Marta,Marta,du du machst dir soviel Mühe und Sorgen.Nur eins ist wirklich wichtig und gut.Maria hat sich für dieses entschieden,und das kann ihr niemand mehr nehmen."(Quelle,Joy,das Neue Testament für Frauen)
Was meint Jesus nun denn damit? Er will uns  ermahnen unsere Prioritäten neu zu überdenken.Gerade wir Frauen meinen immer uns über die Leistung zu definieren und alles perfekt zu erledigen.Genau wie Marta auch.Sie war eine Perfektionistin,die ihren Haushalt im Griff hatte.Alles gut durchorganisiert,geplant und mit genauen Vorstellungen.Überraschungen mochte sie überhaupt nicht.In diese durchstrukturierte Ordnung kommt nun Jesus mit seinen Jüngern hinein.Marta liebe ihn genauso wie Maria auch,doch für sie stand sein Wohlergehen an erster Stelle.Sie wollte ihm frisches Essen kochen,er sollte sich bei ihnen erholen und zur Ruhe kommen.Jedoch ohne die Hilfe ihrer Schwester würde sie da nicht schaffen.Und was macht Maria? Sie setzt sich zu Jesus und hört ihm zu.Alleine das war für Marta schon zu viel und dann wird sie auch noch von Jesus zurecht gewiesen.
Marta nimmt sich von den Worten Jesu etwas an,sie hat gelernt und verstanden,was er ihr damit sagen wollte.
Diese Situation ist heute noch genau so aktuell.Wie oft verfallen wir in blinden Aktionismus und nehmen unsere Mitmenschen um uns herum nicht wahr.in unseren Familien regiert oft der schnöde Mammon und die Götzen Geld,Macht und Erfolg werden angebetet.Wo ist denn Raum und Zeit für Gespräche und Interesse am anderen? Wie oft fragen wir :"wie geht es dir wirklich?was fühlst du,was bewegt dich?"
Ich selber bin oft "Marta".Perfektionismus ist mein Leitmotto.Wehe ,wenn etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt.Das wichtigste ist: es blinkt und blitzt und sieht wie bei schöner Wohnen aus."Meister Proper und der General" sind ständig im Einsatz.Wenn die Männer nach Hause kommen,wartet schon ein leckeres Mahl mit den besten Zutaten auf sie.Doch wollen sie das überhaupt? Ich glaube eher nicht.Ich denke,lieber etwas Chaos,ein Butterbrot und eine Umarmung und ein liebes Wort wären ihnen lieber.
Also meine lieben Schwestern da draußen,vielleicht denkt ihr mal über eure "Marta in euch" nach.
Ihr,wir sind alle Königstöchter,von Gott geliebt so wie wir sind.Bei ihm dürfen wir uns so geben wie wir sind,wir müssen keine Leistung bringen um von ihm anerkannt und geliebt zu werden.
Lasst los!!!!
Doch wie können wir nun auch die Maria in uns zu Wort kommen lassen.Der Alltag hindert uns ja zu oft daran und dann stellen sich Frust und Enttäuschung ein.Dazu möchte ich euch noch ein paar Gedanken von Theresa von Avila zu diesem Thema mitgeben.Eines ihrer Zitaten lautet:"der Herr ist auch zwischen den Kochtöpfen." Bei ihr gibt es keine Trennung zwischen Alltag und Gebet.Sie sagt:" Maria und Marta müssen zusammengehen um Jesus zu bewirten."Maria konnte sich Jesus nur widmen,da Marta ihr geholfen hat.
Zwischen beiden muss Balance herrschen.Gehen wir nun in diesen Tag,diese Woche mit der Gewissheit: Gott ist immer da,ist immer mit uns.Erledige deine Aufgaben achtsam und mit Ruhe.Vergesse das genießen nicht,wie die erste Tasse Kaffee am Morgen.Sei dankbar.Denke daran,das du vieles am Tag für Menschen tust,die du liebst und somit auch für Jesus.
Anmerkung(die letzten Zeilen habe ich zum Teil aus meinen ökumenischen Exerzitien im Alltag "Gott will dein Freund sein" entnommen)