Ich bin ich,nicht perfekt,aber einzigartig.

19.02.14

Rolle rückwärts

Im Augenblick gehe ich rückwärts,natürlich nicht wörtlich sondern eher gedanklich.Ich kehre so langsam zu altbewährtem zurück.Dadurch kommt eine Routine und als positive Nebenwirkung auch Ruhe in mein Leben und das meiner Familie.Dieses Jahr soll ja mein Jahr der Veränderungen werden und ich hatte mir schon so einiges überlegt.Doch so richtig rund lief es bisher noch nicht,also wurde ein bisschen korrigiert.Nun hat es klick gemacht und ich habe gemerkt,das das altbewährte doch oft das Beste ist.Ein konkretes Beispiel ist das Kochen,meine Güte was wurde da rum experimentiert,unter Anderem zwecks Abnehmen.Durch Leos ständiges Abnehmen bin ich da etwas aufgeschreckt worden und nach dem Besuch bei unserer Ärztin habe ich beschlossen zur guten alten Hausmannskost zurück zu kehren.Mit Erfolg,gestern bekam ich vom Leo ein tolles Kompliment und er hat sich über das Mittagessen sehr gefreut und es hat ihm geschmeckt.Er meinte,ich bin doch irgendwie ein Dino,so Hausmannskost schmeckt doch noch am Besten und ich glaube die Kinder heute kenne das garnicht mehr so frisch gekochtes Essen.Es gab Senfeier mit Salzkartoffeln und die Sauce war keine Fertigsauce,dazu grüne Gurken mit Kräutersalz und Ananas-Beerensalat als Dessert.Leo erzählte dann an was er sich so aus seiner Kinderzeit erinnern kann,er meinte dann so ich bin ein "altes" Kind.Stimmt irgendwie,er ist noch mit Büchern,Kassetten,später CD´s ,ohne PC und wenig Fernsehen groß geworden.Er meinte weiter,das er auch wenig Süßigkeiten bekommen habe und er sich immer abends auf sein Betthupferl gefreut hatte.Zum Abendessen bekamen die Kinder Brot,frisches Gemüse und Obst,dazu den obligatorischen Fruchtzwerg( ja,ja ich weiß auch nicht gerade gesund) und als Betthupferl etwas Süßes zur Gutenacht Geschichte.Leo meinte weiterhin,das die Kinder heute zu Tage zuviel haben und bekommen und das es nicht gut für ihre Entwicklung sei.Schon erstaunlich so eine Erkenntnis für einen 17jährigen.Ich habe mich gefreut über diese Lob,zeigt es doch das man die richtige Methode gewählt hatte.
Auch unsere Essenszeiten wurden in den alten Zustand zurück versetzt,außer am Wochenende.Es ist besser Mittags etwas warmes zu essen,bei wem es zeitlich nicht passt,wärmt es sich in der Mikrowelle auf.
Meinen Stil in puncto Kleidung und Make-up habe ich schon fast gefunden,nur  möchte ich doch mehr auf Röcke übergehen.Zum Glück werden sie jetzt wieder öfter angeboten.Mein Stil ist sportlich-elegant.Mein Tages Make-up besteht aus Make-up und Lippenstift,zur Zeit am liebsten Rot.Lidschatten und Wimperntusche vertrage ich nicht mehr,meine Augen tränen dann und ich sehe dann aus wie ein Pandabär.Werde mir vielleicht beim nächsten Friseurbesuch die Wimpern färben lassen.Bei der Kosmetik bin ich wieder zu Yves Rocher zurückgekehrt,diese Marke benutze ich schon seit Jahren,weiche immer mal wieder ab um dann zurück zu kehren.Diesmal endgültig.Ich finde es einfach schön alles von einer Marke zu benutzen und ist für die Haut auch bestimmt besser.
Gestern wurde der Grundstein gelegt fürs Basteln,das ich wieder aufnehmen werden.Ich habe mir Material für Serviettentechnik gekauft,das habe ich früher sehr gerne gemacht,man kann mit einfachen Mitteln tolle Sachen gestalten.Nun warten Plastikeier,Kleber,Farbe und Pinsel auf ihren Einsatz.
Ich habe außerdem gemerkt,das das viele rum experimentieren ein echter Zeiträuber ist und auch Kraft kostet,die man wo anders einsetzen kann.Meine Woche ist nun durch strukturiert und ich kann das Leben genießen.Ab und zu gibt es Abweichungen,wenn zum Beispiel Termine anstehen,die nicht zu verschieben sind,doch im großen und Ganzen sehe ich schon zu,das das Grundgerüst erhalten bleibt.
Doch nun auf in den neuen Tag.

Kommentare:

  1. hi petra,
    na dann mal los. ich bin gespannt. was soll ich dazu sagen, die zeiten ändern sich. was mich wundert ist tatsächlich auch, wie die kinder früher groß geworden sind. ohne fernseher, ohne auto, ohne handy. meine mutter wußte zeitweise - und da mit 8 jahren - nicht, wo ich war. naja, sie nahm an, ich wär bei einer freundin usw.
    da fällt mir ein ,dass das doch mal ein guter bericht für einen post ist.
    alles gute und viele freude und spass am heutigen tag.
    übrigens nicht alles anfangen, sondern an einer sach bleiben und die durchführen. gelingt mir auch nicht immer. ist aber besser. das weisst du aber auch selbst. -)))
    lg eva

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    1. Danke,und ja am Dranbleiben bin ich am Üben,Habe meine liebe Freundin,die mich darin unterstützt.Es gelingt mir schon immer besser.
      LG Pippi

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  2. Wenn man sich Veränderungen vornimmt, sollte man ruhig kleine Schritte gehen und selbst wenn man ein Schritt zurück geht ist das in Ordnung. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und nicht immer sind Neuheiten der richtige Weg. Also bleib ruhig bei deiner leckeren Hausmannskost. Dein Sohn scheint ein sehr schlauer, feinfühliger junger Mann zu sein. Hast du toll geprägt.
    LG Cla

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  3. Hallo Petra,
    ein wunderbarer Artikel von Dir.
    Du hast ja so recht, auch ich habe die Experimentierphase hinter mir. Auch ich bin teilweise zu altbewährtem zurück gekehrt. Nur in der Ernährung nicht. Wir leben vegetarisch und oft auch vegan. Momentan essen wir überhaupt kein Fleisch mehr und vermissen eigentlich auch nichts. Aber abgenommen habe ich deswegen auch nicht, im Gegenteil zu dem Schätzelken (den muss ich regelrecht mästen, sonst finde ich den bald nicht mehr ;)))
    Das ich nicht abnehme liegt aber auch zum großteil an meinen Medis, das habe ich in den letzten Jahren mühevoll lernen müssen zu akzeptieren. War nicht wirklich einfach und meinen ganz eigenen Kleidungsstil habe ich noch nicht so richtig gefunden. Wenn sich die Figur verändert, kann man seinem alten Stil nicht immer treu bleiben.
    Aber ich habe beschlossen mich so anzunehmen wie ich bin, auch mit ein paar Pfund mehr auf den Rippen. Wer mich so nicht mag, darfs dann gerne sein lassen. Finde ich eine super Einstellung von mir und habe lange dafür gebraucht, das auch zu verinnerlichen. Außerdem hat das einen unschlagbaren Vorteil, in Notzeiten überleb ich am längsten :)))) Hoffe ich zumindest;)
    Liebes Grüßle an Dich und mach weiter so.
    Gudrun von Baustelle "Leben"

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    1. Das gefällt mir "in Notzeiten überleb ich am längsten".Du hast recht,es kommt immer auf die Einstellung an.
      LG Pippi

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